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Zusammenwirken, Gregor Heilmaier, Zusammenarbeit

Die Magie des Zusammenwirkens – zaubern Sie mit!

„Spüren Sie das jetzt gerade?“ Der Geschäftsführer mir gegenüber hat das gleiche Lächeln im Gesicht wie ich. Seit Wochen stecken wir inmitten einer komplexen strategischen Neuausrichtung seines Unternehmens. Gestartet als überschaubares Projekt zur Digitalisierung der Buchhaltung, haben wir nun richtig gute Weiterentwicklungen für nahezu alle Geschäftsbereiche erarbeitet. Leicht war dieses Projekt die wenigste Zeit. Nun sitzen wir beide also da und lächeln genüsslich vor uns hin. „Wow“, haucht er, „fühlt sich das cool an!“ Denn wir erleben gerade echtes Zusammenwirken – das magische Gefühl, für das ich jeden Tag aufstehe und meinen Job leidenschaftlich gern mache. Das Gefühl, das auch Sie sich unbedingt in Ihr Unternehmen holen sollten.

Was bringt mir dieses „Zusammenwirken“?

Echtes Zusammenwirken ist deshalb so großartig, weil dabei wirklich Ergebnisse entstehen. Und zwar schnell. Und mit Wow-Effekt. Magische Momente.

Ich erzähle Ihnen ein Beispiel: Seit März dieses Jahres bin ich Vorsitzender des IHK-Ausschusses für Handel und Dienstleistung in Nürnberg. Fast gleichzeitig mit dem Beginn meiner Tätigkeit ging ein gewisser Coronavirus an den Start. Was passiert also, nachdem der Ausschuss gerade mal eine gemeinsame Sitzung hatte? Lockdown, Pause, Schluss mit analogen Treffen. Ach ja, und ganz nebenbei noch zahllose Betroffene in meinem Bereich, die ihre Dienstleistung, ihr Handels-, Gastronomie- oder Kulturangebot niemandem mehr offerieren können. Aber ich möchte offen sein: Die Nürnberger Innenstadt zittert nicht erst seit Corona. Gibt es also einen besseren Zeitpunkt als die Krise, um alles auf Zusammenwirken zu stellen?

Wenn die Luft vor Energie knistert

Darum rufen wir gemeinsam als Team im Ausschussvorsitz die IHK-Initiative „Nürnberg. Innenstadt. Stark. Machen.“ ins Leben. Wir möchten handeln, möchten die Zusammenarbeit auch während der Corona-Schockstarre aufrechterhalten. Das Ergebnis ist ein dreistündiger Online-Workshop, der trotz kleiner Anfangshürden („Uuuuh, Zoom!“, „Ähm, Mural?“) richtig gut läuft. Ein klasse Papier entsteht dabei, mit konkreten Handlungsfeldern, wie wir Nürnbergs Innenstadt attraktiv halten können. Und schon während des Workshops knistert die Luft …wir sind dem Zusammenwirken nahe.

Mehr als nur Zusammenarbeit

Nach der Online-Session erhalte ich, erhalten wir fantastisches Feedback. Die teilnehmenden Unternehmer aus allen Branchen sowie Einzelhändler und Immobilienbesitzer sind heiß darauf, ihre vielen Ideen umzusetzen. Ist das nun das berüchtigte Zusammenwirken? Noch nicht ganz.

Die Nürnberger Innstadtinitiative steht auf einer soliden Basis des Zusammenarbeitens. Eine Basis, die auch viele Unternehmen in der aktuellen Krise erfolgreich schaffen: Da kommen Menschen aus allen Abteilungen und Hierarchieebenen zusammen, die gemeinsame Interessen teilen und zusammen am Unternehmen arbeiten wollen.

Doch Zusammenwirken ist noch so viel mehr. Zusammenwirken ist der Moment, wenn eine Sache Anziehungskraft entwickelt. Wenn die einzelnen Akteure nicht mehr zusammenkommen, um sich lediglich einen Vorteil oder ein brauchbares Ergebnis zu erarbeiten. Sondern weil der Spirit, die Energie des gemeinsamen Tuns geradezu magnetisch wirken.

Zusammenwirken bedeutet: Alle Akteure auf dem Spielfeld spüren, da kommt ein gemeinsamer Wert hervor, der uns mit Leichtigkeit ein spürbar höheres Level erreichen lässt.

In Nürnberg sind wir auf dem besten Weg, dieses unfassbar tolle Gefühl zu erreichen. Und das hat einen guten Grund.

Zusammenwirken entsteht nicht von ungefähr

Von Beginn an habe ich darauf geachtet, dass der Prozess stets transparent war – genau wie bei den Unternehmensberatungen, die ich mit meiner Frau durchführe. Jeder weiß, wer mit wem spricht. Es gibt keine geheimen Randabsprachen, keine ‚hidden agenda‘. So kann ganz allmählich das Vertrauen wachsen, das uns über das nüchterne Kooperieren hinaus ins gemeinsame Wirken bringt.

In Nürnberg stehen wir noch am Anfang, führen jetzt Gespräche mit den städtischen Verantwortlichen und wollen uns in einem gemeinsamen Workshop an die konkrete Umsetzung wagen. Ob wir am Ende zusammenarbeiten, vielleicht sogar zusammenwirken, bleibt abzuwarten. Aber ich freue mich jetzt schon darauf, wenn diese fantastische Energie, dieser magische Moment wieder erlebbar wird. Vielleicht ja auch bald in Ihrem Unternehmen?

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